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Sources
Taper: DJLEPIES
1:35:29
Taper:
DJLEPIES
Transferrer:
DJLEPIES
SHNID:
Tonbruket2010-04-22.flac16
Source:
OKM II Microphone > M-Audio Microtrack II 24bit/96kHz
Lineage:
M-Audio Microtrack II 24bit/96kHz, processing in Sound Forge Pro 10.0b with iZotope Plugins > 44,1kHz - resampling with iZotope 64-Bit SR > 16 bit converting with iZotope MBIT+ Dither > wav > flac
Taper Notes:
View NotesDAN BERGLUND's Tonbruket (former E.S.T) 2010-04-22 (apr 22, 2010) Centralstation Darmstadt, Germany "TONBRUKET" tour recording, editing and artwork by DJLEPIES Lineage: OKM II Microphone > M-Audio Microtrack II 24bit/96kHz, processing in Sound Forge Pro 10.0b with iZotope Plugins > 44,1kHz - resampling with iZotope 64-Bit SR > 16 bit converting with iZotope MBIT+ Dither > wav > flac sound sample provided in comments section setlist CD1 1. Sister Sad > Stethoscope 13:38 2. Wolverine Hoods 7:43 3. Monstrous Colossus 11;29 4. Teddy Bears 3:21 5. Sailor Waltz 11:42 6. Bitter Vinegear 10:15 7. The Wind And The Leaves 3:31 CD2 1. Trackpounder 11:25 2. Song For E 7:54 3. Cold Blooded Music 14:29 total time 95:27 min lineup: Dan Berglund – bass Johan Lindstroem – guitars Martin Hederos – keyboards, violin Andreas Werliin – drums, percussion cover artwork by DJLEPIES inside links http://www.tonbruket.com http://www.echo-online.de/fre..truppigem-Kater;art641,846575 "Mit seinem Quartett Tonbruket betreibt Dan Berglund in der Centralstation beeindruckende Schmerzbewältigung: Vor nunmehr fast zwei Jahren verglühte der Stern des Klaviertrios E.S.T., als dessen Seele, der Pianist Esbjörn Svensson, bei einem Tauchunfall in den Schären Schwedens ums Leben kam. Es dauerte eine gewisse Zeit, bis sich seine damaligen Bandmitglieder von dem Schock erholten und eigene Wege gingen. Dan Berglund, schon immer der ,,Rock'n'Roller" des Trios, war jetzt mit seinem neuen Quartett Tonbruket (zu deutsch: Tonfabrik) zu Gast in der Darmstädter Centralstation. Schon früher überzeugte der Kontrabassist mit seinen zuweilen brachial eingesetzten Mitteln wie Fuzztone, Wah und Octaver, reizte damit auch die elektronischen Möglichkeiten seines Saiteninstruments aus und orientierte sich am Minimalisten Philip Glass wie auch am Penguin Café Orchestra. Seit jeher hatte Berglund Gefallen an naiven, aber auch raffinierten und fintenreichen Bassgriffen, die er nun in seinem Tonbruket mit der ätherisch klingenden Pedalsteel-Gitarre Johan Lindströms kombiniert, der zudem noch diverse verstärkte akustische und elektrische Gitarren spielt. Eine davon gleicht mit ihren wirr abstehenden Saiten strängen den Borsten eines struppigen Katers und klingt auch so. Ein weiteres Bandmitglied ist der Keyboarder Martin Hederos an Piano, Pump Organ, Clavichord und gestopfter Trompete, der stets für die ständig wiederholten Hintergrundtöne verantwortlich zeichnet, auf seinem urtümlichen Korg auch für den monotonen Basston sorgt. Mit ihren gänzlich ungewöhnlichen Klangfarben, den auf- und abschwellenden Harmonien und den schillernden Klangnetzen entsteht ein Musikgebräu, das von sensibel über melancholisch, sphärisch, psychedelisch und bis zu kraftvollem Hardrock reicht. Meist folgt auf sensiblen Beginn ein langsames Aufschwingen, bis das Ganze in machtvoller Fülle endet, an der Andreas Werlin an Trommeln, Klangblocks, Glockenspiel und anderen Klangerzeugern die Hauptschuld trägt. So bringt die Tonfabrik einen Mix aus Alternativem Rock mit Elementen aus Jazz, Ambient, Folk, Rock, Pop und Country in die Centralstation - verwirrend, aber irgendwie logisch aufgebaut. Etwa ,,Sister Sad" zu Beginn, typischer Artrock, zuweilen wie Yes klingend, dann ,,Stethoscope" und ,,Monstrous Colossus", das frappant an Emerson, Lake und Palmer erinnert. Oder etwa in der ersten Zugabe ,,Song for E.", das Dan Berglund seinem verstorbenen Bandkollegen Esbjörn Svensson widmet, mit swingendem Jazz à la E.S.T. Augenblicklich folgt die Komposition ,,Cold Blooded Music", die mit ihren dynamischen Schleifen eine sogartige Wirkung auslöst. Da spürt man Trauer und Schmerz, gedrückte Stimmung, aber auch brachiale Gewalt. Zu hören und sehen sind ein knallhartes Schlagwerk, eine geballte rechte Faust, die auf die Felle haut, ein Wechselspiel der Stimmungen, der Gedanken, der Musik. Und immer wieder schimmert das Markenzeichen des außergewöhnlichen schwedischen Bassisten Dan Berglund durch: der runde und volle Ton des mächtigen Basses, der sich wie Phönix aus dem zuweilen orgiastischen Klanginferno emporhebt." more TONBRUKET at http://www.molvaer.de/molvaernordics.htm#T